Das Feld Bewerbungsverfahren hält fest, für welche Stelle das Bewerbungsverfahren eines Kandidaten läuft. Dieser Artikel erklärt, wie coveto das Feld befüllt, warum sich der Wert nicht von allein ändert und wann du ihn anpassen solltest.
Öffne den Bewerber mit dem Stift. Das Feld „Bewerbungsverfahren" steht direkt in der Übersicht des Bewerbers – du siehst es also sofort, ohne in einen anderen Bereich wechseln zu müssen.
Ein Bewerber kann in coveto mehreren Jobs gleichzeitig zugeordnet sein. Ein Bewerbungsverfahren hat er dagegen immer nur eines.
Das Feld beantwortet also die Frage: Für welche Stelle läuft der Prozess dieses Kandidaten?
coveto füllt das Feld selbstständig:
Bei normalen Bewerbungen musst du hier nichts tun. Das Feld passt automatisch zur Stelle, auf die sich der Kandidat beworben hat.
Der Wert im Feld bleibt stehen. Er wandert nicht automatisch mit, wenn sich die Job-Zuordnung später ändert.
Das gilt in diesen Fällen:
| Situation | Bewerbungsverfahren danach |
|---|---|
| Bewerber wird einem zweiten Job zusätzlich zugeordnet | bleibt beim ersten Job |
| Bewerber wird auf einen anderen Job verschoben | bleibt beim ursprünglichen Job |
| Bewerber wird von einem Job entfernt | bleibt beim ursprünglichen Job |
Das ist so gewollt und kein Fehler. Wenn ein anderer Job als Bewerbungsverfahren gelten soll, stellst du das Feld von Hand um.
Zur Auswahl stehen alle Jobs, denen der Bewerber jemals zugeordnet war. Auch ein Job, von dem du den Kandidaten inzwischen entfernt hast, bleibt in der Liste verfügbar.
Der Hintergrund ist vor allem statistisch. Mehrere Auswertungen greifen darauf zurück, welchem Bewerbungsverfahren ein Kandidat zugeordnet ist – zum Beispiel die Job-KPI:
Ein gepflegtes Bewerbungsverfahren sorgt also dafür, dass Bewerbungen der richtigen Stelle zugerechnet werden.
➡️ Mehr dazu: Welche Möglichkeiten statistischer Auswertung bietet coveto?
coveto speichert das Bewerbungsverfahren zusätzlich im Bewerber-Analytics-Datensatz. Dieser Datensatz bleibt dauerhaft im System – auch dann, wenn du den Bewerber später DSGVO-konform löschst.
Nach der Löschung sind Name, Kontaktdaten und alle weiteren persönlichen Angaben weg. Erhalten bleibt ein entpersonalisierter Rumpfdatensatz mit diesen Werten:
Deshalb lohnt sich die Pflege des Feldes: Sie entscheidet darüber, welcher Stelle eine Bewerbung in der Langzeitauswertung zugerechnet wird – auch Jahre später, wenn der Kandidat selbst längst gelöscht ist.
➡️ Mehr dazu: Wie lösche ich meine Bewerber DSGVO-konform?
Ein Bewerber kann mehreren Jobs zugeordnet sein – ein Platzhalter könnte daraus keine eindeutige Stelle ableiten. Das Bewerbungsverfahren ist dagegen eindeutig. Genau darauf greifen die Job-Platzhalter zurück.
Diese Platzhalter stehen dir zur Verfügung:
| Platzhalter | Inhalt |
|---|---|
%job.stellenname% |
Name der Stelle |
%job.id% |
ID der Stelle |
%job.ort% |
Ort der Stelle |
%job.plz% |
Postleitzahl der Stelle |
Du kannst sie zum Beispiel in Nachrichten an Bewerber und in Absagen einsetzen.
Hinweis: Die Platzhalter werden komplett kleingeschrieben. Gefüllt werden sie immer aus dem Job, der beim Bewerber als Bewerbungsverfahren hinterlegt ist – nicht aus einem der übrigen zugeordneten Jobs.
Typischer Fall: Eine Person bewirbt sich initiativ, wird nach dem Screening auf ein konkretes Projekt umgestellt und aus den Initiativbewerbungen entfernt. Trotzdem läuft sie weiter unter „Initiativbewerbung".
Ursache: Das Feld „Bewerbungsverfahren" steht noch auf der Initiativbewerbung, weil der Kandidat ursprünglich über sie in das System kam. Die Job-Zuordnung und das Bewerbungsverfahren sind zwei getrennte Angaben.
Lösung: Öffne den Bewerber mit dem Stift und stelle das Feld „Bewerbungsverfahren" in der Übersicht auf das aktuelle Projekt um.