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Wie werden Diskriminierungsrisiken beim KI-Matching begrenzt?

Das KI-Matching bewertet Bewerber nur anhand der Qualifizierungsfragen, die Sie am Job hinterlegen. Die KI bildet sich kein eigenes Gesamturteil über einen Bewerber. Dazu kommen diese Maßnahmen:

  • KI-Vorschläge ohne AGG-Merkmale. Lässt sich ein Benutzer Fragen aus der Stellenanzeige vorschlagen, schließt coveto Fragen zu Merkmalen nach § 1 AGG aus (z. B. Alter, Geschlecht, ethnische Herkunft, Religion, Behinderung, sexuelle Identität). Was trotzdem durchrutscht, filtert coveto vor der Anzeige heraus.
  • K.O.-Kriterien setzt die KI nie. Sie legt immer ein Benutzer fest.
  • Freitextfelder nur nach Freigabe. Ein Freitextfeld fließt nur ein, wenn ein Administrator es ausdrücklich für das Matching freigibt. Das Formular des Freitextfelds weist darauf hin, keine Felder mit Merkmalen nach § 1 AGG wie Alter, Herkunft, Geschlecht oder Religion freizugeben.
  • Fehlende Angaben benachteiligen nicht. Steht zu einer Frage nichts in den Unterlagen oder ist die KI unsicher, zählt der Mittelwert der möglichen Punkte.
  • Unveränderliches Protokoll. Jede gespeicherte Fassung des Fragenkatalogs eines Jobs wird mit Benutzer und Zeitpunkt protokolliert. Das Protokoll lässt sich weder ändern noch löschen. So können Sie nachweisen, mit welchen Kriterien bewertet wurde.

Fragen, die Ihre Benutzer selbst formulieren, prüft coveto nicht. Für deren Inhalt ist Ihr Unternehmen verantwortlich. Wir empfehlen, nur nach Anforderungen zu fragen, die für die Stelle tatsächlich erforderlich sind, und die Fragenkataloge stichprobenartig zu prüfen.

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